Die alltägliche Nahrung, ihre Produktion und ihre Distribution ist eine Grundbedingung und somit eine tragende Struktur unserer Gesellschaft. Diese möglichst so zu gestalten, dass es allen Beteiligten dabei gut geht, wäre somit ein grundlegend wichtiger Schritt um zu versuchen, im Allgemeinen bessere Lebensbedingungen für mehr Menschen zu ermöglichen.



Allmunde

Foodcoop Allmunde – Verein für Solidarökonomische Lebenskultur.

Die Allmunde versteht sich als Lebensmittelkooperative (FoodCoop), das bedeutet, wir sind eine Gruppe von Menschen, die sich gemeinschaftlich darum kümmert, ihre Lebensmittel nach ökologischen und sozialen Kriterien zu beschaffen. Wir sind dabei, die Strukturen und die Organisation der Beschaffung unserer Lebensmittel aufzubauen, um selbst entscheiden zu können, was uns dabei wichtig ist. Dabei achten wir auf Kriterien wie faire Arbeitsbedingungen für alle, die an der Produktion und dem Handel der Produkte beteiligt sind, ökologische und nachhaltige Produktionsweise, direkten Kontakt zwischen KonsumentInnen und ProduzentInnen sowie auf regionale und saisonale Verfügbarkeit und somit kurze Transportwege der Lebensmittel.

Ziele

Ziel ist unter anderem die Förderung von ProduzentInnen und Netzwerken, die den oben genannten Kriterien entsprechen, und die sich gerade deshalb unter den derzeitigen konventionellen Bedingungen der Lebensmittelproduktion und -distribution nur schwer erhalten können. Wir möchten zur Bewusstseinsbildung über die Probleme beitragen, die mit dieser Lebensmittelindustrie, sowohl sozial als auch ökologisch einhergehen, indem wir uns aktiv und bewusst mit unseren Lebensmitteln auseinandersetzen. Was nehmen wir täglich zu uns? Woher kommt es, was verursacht es? Was hängt noch alles damit zusammen? Der Weg, den wir gemeinsam mit anderen FoodCoops gehen, ist auch als Kritik am gängigen Lebensmittel(massen)produktions- und -handelssystem zu verstehen.

Konkreter

Konkret bedeutet das im Moment, dass wir für unsere Mitglieder Bestellungen bei ProduzentInnen aufgeben und die Infrastruktur zur Verteilung aufrecht erhalten. Wir besuchen unsere ProduzentInnen in ihren Betrieben, sodass ein persönlicher Kontakt entsteht und wir direkten Einblick in die Produktionsweise und das Umfeld bekommen.

Unser Lager haben wir nahe der FoodCoop D’Speis gewählt, um mit dieser bei Lieferungen und anderen Aktivitäten kooperieren zu können. Es gibt auch weitere gemeinsame Aktivitäten, Diskussionsrunden, Reisen zu den ProduzentInnen etc.

Da die Selbstorganisation ein wesentlicher Teil der FoodCoop ist, ist Mitarbeit und aktive Teilnahme an anfallenden Aufgaben notwendig um den Ablauf (wie Bestellsystemverwaltung, Lagerbetreuung, etc.) aufrecht zu erhalten. Darum ist es wichtig, dass alle – je nach ihren Möglichkeiten – ihren Teil beitragen. Es steht in der Allmunde viel Platz für weitere Ideen zur Verfügung. Je mehr Menschen mitmachen, desto vielfältigere Ideen wird es geben.

Wesentlich ist, dass Entscheidungen in der FoodCoop nicht hierarchisch, sondern gemeinsam und möglichst im Konsent getroffen werden. Dazu treffen wir uns monatlich im Plenum. „Das Plenum ist jene Instanz des Vereins, in der alle Entscheidungen, welche den laufenden Betrieb und die Zukunft des Vereins betreffen, getroffen werden. [...] Es gibt auch ein Protokoll, sodass all jene, die nicht daran teilnehmen, informiert sind und ihre Meinung zu den besprochenen Themen einbringen können.“ Neben dem Plenum verwenden wir auch ein Diskussionsforum, über das ein großer Teil der Kommunikation im Verein läuft.

Möchtest Du mitmachen?

Wenn Du mitmachen möchtest - wir setzen dich gerne auf unsere derzeit sehr kurze Warteliste mitmachen@allmunde.org Allgemeine Fragen bitte unter info@allmunde.org

Was ist eine Foodcoop

Eine Foodcoop, übersetzt Lebensmittelkooperative, ist ein Zusammenschluss von KonsumentInnen mit dem Ziel, gemeinsam organisiert Lebensmittel direkt von ProduzentInnen zu beziehen. Dabei wird Wert gelegt auf:

  • Stärkung der Beziehung von KonsumentInnen und ProduzentInnen
  • Transparenz in der Wertschöpfungskette
  • Wertschätzung der Lebensmittel und der bäuerlichen Arbeit
  • agrarökologische Wirtschaftsweise
  • saisonale, regionale Lebensmittelherstellung
  • demokratische Selbstorganisation und -verwaltung
  • Miteinbeziehung von sozialen Standards in der Versorgungskette
  • Vermeidung von Müll (verderbliche Waren nur auf verbindliche Vorbestellung, möglichst kein Einweg-Verpackungsmaterial)
Mehr Infos findest du unter foodcoops.at

Impressum

Verein Allmunde - Verein für solidarökonomische Lebenskultur.

Allmunde Info: info@allmunde.org

Alberichgasse 8, 1150 Wien

ZVR: 843100868


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